Email Marketing
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Die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, hat für einige Veränderungen im Email – Marketing gesorgt und andere Vorgaben nochmal ins Bewusstsein gebracht. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, was Sie nach meinem Wissensstand beachten müssen, um einen datenschutzkonformen Newsletter zu betreiben.

Anmerkung: Ich bin kein Anwalt und teile ausschließlich meine subjektive Meinung. Die Inhalte in diesem Artikel sind keine Rechtsberatung und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Trotz sorgfältiger Recherche kann ich keine Gewähr für die Aktualität und/oder Korrektheit der dargelegten Informationen geben

 

Kopplungsverbot im Email – Marketing

Was viele Newsletter – Betreiber im Hinblick auf die Datenschutzgrundverordnung leider immer noch übersehen, ist das sogenannte Kopplungsverbot. Dieses besagt, dass Sie die Email – Adressen nicht mehr durch einen Vorwand oder Köder sammeln – und dann für Ihren Newsletter verwenden dürfen. Viel mehr müssen die Abonnenten gleich im Vorhinein wissen, für was genau sie sich eintragen.

Bisher haben die meisten Email Marketing – Profis ja immer einen sogenannten Lead – Magnet genutzt, um neue Empfängeradressen einzusammeln. Das kann zum Beispiel ein kostenloses Ebook oder – Video sein. Wer jetzt einen solchen Anreiz anbietet, der darf die dadurch generierten Leads wirklich nur zum Versenden des entsprechenden Lead – Magneten nutzen. Die gesammelten Email – Adressen dürfen nicht mehr einfach für den Newsletter – Versand verwendet werden.

Auch bei Webinaren sehe ich das Kopplungsverbot kritisch. Wer sich für Ihr Webinar registriert, der gibt seine Email – Adresse nur deshalb an, weil er das Webinar sehen will. Die Berechtigung, diese Adresse dann einfach in Ihre Email – Liste zu integrieren und Newsletter Emails an den Empfänger zu verschicken, haben Sie meiner Meinung nach jetzt nicht mehr.

Das Ganze macht die Leadgenerierung natürlich ein bisschen schwerer aber es bietet auch Chancen, durch Transparenz und Kreativität interessierte Abonnenten zu gewinnen, die wissen, was sie erwarten können. Bei meinem eigenen Newsletter zum Thema Internetmarketing mache ich beispielsweise schon vor der Anmeldung klar, um was es geht und wie oft ich den Newsletter ungefähr verschicken werde. Ich würde das Kopplungsverbot also nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Die einzige Möglichkeit, weiterhin Lead Magneten einzusetzen, ist meiner Meinung nach, eine entsprechende Einwilligung einzuholen. Das könnten Sie zum Beispiel wie folgt formulieren: „Laden Sie mein kostenloses Ebook herunter und erhalten Sie zusätzlich jede Woche Tipps und Trick zum Thema (..) via Email.“ … aber das ist wie gesagt nur mein Verständnis des Kopplungsverbots. Wer eine rechtssichere Antwort will, wird um einen Anwalt nicht herumkommen. Oder Sie bleiben auf der sicheren Seite und setzen keine Lead – Magneten mehr ein.

Email Marketing und die DSGVO Infografik

Email Marketing und die DSGVO Infografik

 

Vertrag zur Auftragsverarbeitung

Außerdem verlangt die DSGVO, dass Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit Ihrem Newsletter – Anbieter abschließen. Es werden schließlich personenbezogene Daten erhoben und analysiert. Von daher kommen Sie um einen solchen Vertrag nicht herum. Bis jetzt habe ich aber kein Unternehmen, das Email – Marketing Software anbietet, gesehen, das einen solchen Vertrag nicht zur Verfügung gestellt hätte. Es ist nur wichtig, dass Sie diesen Vertrag auf keinen Fall vergessen und dann am besten auch sicher aufbewahren.



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Double – Opt In Verfahren und die DSGVO

Wer in Sachen Newsletter datenschutzkonform arbeiten will, der muss beim Einsammeln von Email – Adressen das sogenannte Double – Opt In Verfahren zum Einsatz bringen. Dieses ist aber nicht erst seit der DSGVO nötig, sondern wird schon lange umgesetzt. In dieser Sache ändert sich also nicht viel.

Aber zur Sicherheit möchte ich nochmal erwähnen, wie genau das Double – Opt In Verfahren funktioniert: Wenn sich jemand in Ihre Email – Liste einträgt, dann können Sie nicht einfach anfangen, Nachrichten zu verschicken. Vorher muss der Empfänger nochmal eine gesonderte Email mit Bestätigungslink erhalten, den er klicken muss, um die Anmeldung zu Ihrem Newsletter zu vervollständigen.

Nur mit dieser Bestätigung haben Sie das Recht, Emails an den entsprechenden Abonnenten zu verschicken. Im englischsprachigen Bereich gab es hin und wieder die Möglichkeit für Single – Opt In Verfahren aber davon würde ich im deutschsprachigen Raum und in der EU im Allgemeinen die Finger lassen. Die Newsletter – Anbieter, die ich kenne, haben das Double – Op In Verfahren als Standard in ihre Software integriert.

Email Marketing DSGVO

Email Marketing DSGVO

 

Auskunftspflicht und das Recht auf Vergessen

Daneben sollten Sie die DSGVO – konforme Auskunftspflicht gegenüber Ihren Empfängern nicht vergessen. Diese haben meines Wissens nach das Recht, jederzeit Informationen darüber zu verlangen, welche personenbezogenen Daten von ihnen erhoben werden und zu welchem Zweck.

Im ersten Moment denken Sie dabei vielleicht nur an die Email – Adresse. Aber was ist mit den weiterführenden Tracking – und Analysefunktionen Ihrer Newsletter – Software? Wenn Öffnungs – und Klickraten, IP – Adresse und Standort analysiert werden, kann das im Hinblick auf die Datenschutzgrundverordnung problematisch sein.

Außerdem räumt die DSGVO dem Nutzer das Recht auf Vergessen ein. Das heißt, dass ich auf Wunsch nicht nur detaillierte Auskunft geben muss, ich muss auch alle erhobenen Daten restlos löschen. Aber ist das wirklich so einfach zu bewerkstelligen. So weit ich das sehe, kann das bei manchen Newsletter – Anbietern problematisch werden.

Um mich hier sicher zu fühlen, habe ich eine Email Marketing Software für meinen eigenen Newsletter in Einsatz, die ein eigenständiges Privacy Cockpit bietet, das es mir bei eventuellen Nachfragen von Abonnenten ermöglicht, meiner Auskunftspflicht nachzukommen. Wenn Sie sich die Lösung, die ich nutze, einmal näher anschauen möchten, dann finden sie hier die entsprechenden Informationen: Warum ich Klicktipp nutze

 

Datenschutz hat Priorität

Wenn Sie einen neuen Newsletter einrichten, dann achten Sie gleich zu Anfang auf den Datenschutz. Die datenschutzkonforme Umsetzung Ihrer Email Marketing – Strategie sollte gegenüber dem Geldverdienen Priorität haben. Die Datenschutzgrundverordnung gilt jetzt und da müssen wir eben alle die entsprechenden Anpassung vornehmen. Je besser Ihr Newsletter – Anbieter auf die DSGVO eingestellt ist, desto leichter wird Ihnen das Einrichten einer datenschutzkonformen Email – Liste fallen.

 

Fazit

Die Datenschutzgrundverordnung hat vieles im Internet komplizierter gemacht. Dazu gehört auch das Email – Marketing. Aber wenn Sie sich informieren und mit Newsletter – Software arbeiten, die auf Datenschutzkonformität ausgelegt ist, brauchen Sie keine Angst vor der DSGVO zu haben. Wie oben bereits erwähnt nutze ich deshalb Klicktipp* für meinen eigenen Newsletter, damit ich datenschutztechnisch auf der sicheren Seite bin.


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